Get Adobe Flash player
Öffnungszeiten : Mo.-Do. 08:00-12:00/14:30-19:00 und Fr. 08:00 - 12:00

Wissenswertes

 

1. Was kann gegen Kreuzschnmerzen getan werden ?


Bei akuten Kreuzschmerzen empfehlen Ärzte nach ausgiebiger Untersuchung oft eine Manipu-
lationsbehandlung (chiropraktische Behandlung). Oft wird akut eine medikamentöse Therapie mit nicht-steroidalen-Antiphlogistika zur Beschwerdeminderung eingeleitet.
Wenn die Schmerzen länger als drei Monate anhalten, hilft Fitnesstraining und Manipulations-
behandlung. So weiß man heutzutage, dass einer der Risikofaktoren für Kreuzschmerzen eine schlecht trainierte Rückenmuskulatur ist. Deshalb ist ein vorbeugendes Trainingsprogramm, das den Rücken stärkt, immer zu empfehlen.
Versuchen Sie möglichst, Ihre Arbeit und Ihren Alltag fortzusetzen. Legen Sie sich nicht ins Bett - Wärme lindert den Schmerz (z.B. Wärmflasche). Kreuzschmerzen sind nur selten mit schwereren Krankheiten verbunden; meistens verschwinden diese innerhalb weniger Tage. Wenn Sie allerdings über längere Zeit unter Kreuzschmerzen leiden, könnte es vernünftig sein, bei einem Physiothera-
peuten intensives Bewegungstraining zu betreiben.
Welche Komplikationen können auftreten?
Rückenschmerzen können aber auch Anzeichen eines medizinischen Notfalles sein. Wenn Sie plötzlich die Blasenfunktion nicht mehr unter Kontrolle haben, den Stuhl nicht mehr halten können oder in der Leistengegend gefühllos werden, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen - ebenso wenn zusammen mit den Kreuzschmerzen eine geringere Muskelkraft in einem oder beiden Beinen auftritt.
In all diesen Fällen besteht die große Gefahr einer bleibenden Schädigung.

2. Tips zur Vorbeugung von Venenleiden:


Sorgen Sie für regelmäßige Bewegung und treiben Sie Sport:
Radfahren, Spazierengehen, Krafttraining, Wandern und vor allem Schwimmen aktivieren die Muskelpumpe und fördern den Blutrückfluss zum Herzen. Tennisspielen und Squash sind weniger geeignet, weil durch das Abstoppen ein Druck auf die Venen ausgeübt wird, der den Blutstrom behindert.
Langes Stehen und Sitzen sollten Sie nach Möglichkeit vermeiden, zwischendurch immer mal die Füße kreisen, auf der Stelle treten, auf die Zehenspitzen stellen, z.B. auch mehr Treppen steigen und weniger den Aufzug benutzen.
Beine so oft wie möglich hochlegen, auch das Fußende des Betts um 8-10 cm erhöhen.

3 . Was ist Arthrose und was kann dagegen getan werden ?


Ein bewusster Umgang mit Ihren Gelenken kann Ihnen sehr viele Beschwerden ersparen. Bei Arthrose handelt es sich um Knorpelverlust im Gelenk, bis im schlimmsten Fall die Knochen aneinander reiben. Dabei kommt es immer wieder zu Entzündungen des Gelenkes (Arthritis), die den Knorpelabbau nochmals fördern.
Ursachen für einen solchen Knorpelschwund sind Fehlbelastungen, die zu vermehrten Scherkräften an den Knorpelflächen führen. Dadurch wird der Knorpel regelrecht abgerieben.

Um Arthrosen entgegen zu wirken empfehle ich viel zu bewegen, aber unter möglichst optimalen Voraussetzungen. Das heißt:

  • Halten Sie Ihre Muskulatur in Form
    Kräftigen Sie Ihre Muskulatur als regelmäßigen Ausgleich zu Ihrer gewohnten Sportart in einem Fitnesscenter oder auch zuhause, durch exakte Übungen, die Sie von Ihrem Physiotherapeuten bekommen.
  • Zum Beispiel erhöht zu schwache Streckermuskulatur die Knorpelbelastung im Knie um 30-40%. Dehnen Sie Ihre Muskeln nach jeder sportlichen Belastung. Dabei sollten Sie jede Dehnstellung maximal  30 sek. halten.
  • Im Knie vermehrt eine verkürzte hintere Oberschenkelmuskulatur den Schub des Unterschenkels nach hinten und dadurch den Druck auf die Kniescheibe.
  • Vielseitigkeit – Koordination
    Je reaktionsschneller Ihre Muskulatur arbeitet umso besser werden die Gelenksflächen zueinander gestellt und die Belastungsspitzen dadurch vermieden.
  • Lassen Sie Ihre Gelenke wieder in Form bringen.
    Arthrotische Prozesse bewirken ständige Mikroverletzungen in den Gelenken und Gelenks-
    rezeptoren hemmen die Innervation der Muskulatur. Wodurch Kraft und Koordination vermindert werden.
    Durch gezielte physiotherapeutische Behandlungen (Manualtherapie) können diese Prozesse verbessert werden.
  • Lassen Sie Ihrem Knorpel Zeit zur Regeneration
    Die Knorpelflächen benötigen etwas länger zur Regeneration als die Muskulatur. Gönnen Sie sich 1-2 Tage Pause nach höheren Belastungen, vor allem wenn Sie bereits Beschwerden haben.
  • Bewegen Sie mit wenig Belastung
    Zur Anregung der Gelenksschmiere und Nährstoffaufnahme empfiehlt es sich zum Ausgleich zwischendurch viel zu bewegen mit geringer Gewichtsbelastung: Radfahren, Schwimmen, Langlaufen, Inline Skaten, Wandern oder Nordic Walking.

Weitere -umfangreiche- Informationen zum Thema "Athrose" können Sie auch HIER (PDF-Dokument) entnehmen.

 

4. Kann man Osteoporose vorbeugen ?

Von Osteoporose können beide Geschlechter betroffen sein, am häufigsten tritt Knochenschwund jedoch bei Frauen auf, vor allem nach den Wechseljahren. Ab dem Alter von etwa 35 Jahren beginnt bereits der allmähliche Knochenabbau.
Häufig führen auch bestimmte Medikamente wie Cortison und Schilddrüsenhormone dazu, dass sich eine Osteoporose ausbildet.
Neben diesen nicht beeinflussbaren Faktoren sind es aber auch falsche Lebensgewohnheiten, die die Osteoporose schon bei jungen Frauen und Männern begünstigen können. Alkoholmissbrauch, Rauchen, eine einseitige Ernährung und ein Mangel an Bewegung führen dazu, dass sich die Knochen immer weiter entmineralisieren und porös werden.
Man kann einiges tun, um seine Knochen möglichst lange stark und widerstandsfähig zu erhalten. Ausführliche Informationen können Sie auch meinem beiliegendem Vortrag zur Osteoporose entnehmen (PDF-Dokument).


5. Was kann gegen Kopfschmerzen getan werden ?


Bei immer wiederkehrenden Kopfschmerzen können durch das Führen eines Schmerztagebuchs oder Kopfschmerzkalenders die Auslöser der Schmerzattacken erkannt werden. Auch können Sie dadurch lernen mit Ihren Kopfschmerz besser umzugehen: Notieren Sie, wann der Kopfschmerz genau begonnen hat und wie lange er gedauert hat. Schreiben Sie auf, was Sie gegessen und getrunken haben, ob und welche Medikamente Sie eingenommen haben. Tragen Sie auch ein, ob Sie viel Stress oder einen Streit gehabt haben und wie das Wetter war.
Bei Frauen ist die Angabe des jeweiligen Zyklusstadiums wichtig. Führen Sie Ihr Tagebuch über ein bis zwei Monate und besprechen Sie es mit Ihrem Arzt.
Wenn Sie mit Hilfe des Tagebuchs herausgefunden haben, was Ihren Kopfschmerz auslöst, z.B. spezielle Speisen oder Getränke, können Sie diese gezielt vermeiden. Durch regelmäßigen Schlaf, ausgewogene und regelmäßige Mahlzeiten, wenig Alkohol und den Verzicht auf Nikotin vermeiden Sie viele mögliche Ursachen. Achten sie auf Ihre Körperhaltung:
Falls Sie glauben, dass Ihre Körperhaltung der Grund für Ihre Kopfschmerzen ist, suchen Sie Ihren Arzt oder einen Physiotherapeuten auf und lassen sich beraten.
Bei Spannungs- und Entspannungskopfschmerz können Entspannungstechniken wie autogenes Training helfen. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft macht einen klaren Kopf. Gezieltes Training verspannter Muskelpartien kann ebenso wirksam sein wie Massagen.

Beachten Sie auch: Nehmen Sie nie unkontrolliert Schmerzmittel! Nur so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich.
Was kann der Arzt tun? Der Arzt kann Ihnen helfen, Zusammenhänge zu erkennen zwischen dem Auftreten der Kopfschmerzen und bestimmten Faktoren, wie z.B. was Sie gegessen oder getrunken haben, der Einnahme bestimmter Medikamente, den Wetterbedingungen und Ähnlichem. Dabei kann ein Schmerztagebuch hilfreich sein.
Zudem kann er das Vorliegen einer anderen Erkrankung, z.B. einer Nasennebenhöhlenentzündung oder einer Veränderung der Halswirbelsäule, als Ursache für den Kopfschmerz erkennen bzw. ausschließen und wenn notwendig eine dementsprechende Therapie einleiten.